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Was ist ein cMOOC?

c steht für "connectivistic", da diese Form der MOOCs auf die Annahmen des  Konnektivismus (Connectivism) zurückgehen, also darauf, dass  neues Wissen durch die digitale Vernetzung und den Diskurs unter den Teilnehmern entsteht.

Der Kern eines cMOOCs ist die Bereitstellung eines gemeinsamen Anlaufpunktes (Website) für eine riesige Menge an Inhalten, welche im Laufe der Durchführung des cMOOCs an verschiedenen Stellen von den Teilnehmern produziert und online bereitgestellt wird (in Blogs, via Twitter, in Foren, auf eigenen Webpages, …).

Als Ausgangspunkt dienen meist wöchentliche Materiallisten, bestehend aus Links zu Texten, Videos, etc., zu denen die Teilnehmer aufgefordert werden über Leitfragen zu diskutieren oder Aufgaben zu bearbeiten. Meist aggregieren die Veranstalter in regelmäßigen Abständen für die Teilnehmer das entstandene neue Material in Form eines Newsletters oder einer Webseite.

Im Gegensatz zu einem traditionellen Kurs entsteht hier der Großteil der Kursinhalte also durch die Teilnehmer im Kurs und wird nicht vor dem Kurs durch die Dozenten ausgearbeitet. Da die cMOOCs vom Austausch der Teilnehmer untereinander leben, ist diese Form der MOOCs auch immer terminiert, hat also einen festen Start- und Endpunkt eines Kurses.

Bezüglich der Ziele der Teilnahme an einem cMOOC kann festgehalten werden, dass die Erwartung weder ist, dass das Material- bzw. Aufgabenangebot vollständig von jedem Nutzer bearbeitet wird noch, dass vorher fest definierte Lernziele erreicht werden. Vielmehr setzt der cMOOC auf die Eigenverantwortung jedes einzelnen Lernenden nach seinem Bedarf und seinen selbst gesetzten Zielen das angebotene Material zu nutzen bzw. sich einzubringen.

    

Aktuelle Beispiele

*      Opco 2012: Trends im E-Teaching

*      MMC13: MOOCMakerCourse