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Was ist ein xMOOC?

Das x zur Kennzeichnung dieser Form von MOOCs entstand daraus, dass ursprünglich einige amerikanische Hochschulen die Online-Version ihrer Kurse mit einem x hinter dem Kursnamen gekennzeichnet haben.

xMOOCs haben, im Gegensatz zu cMOOCs, klar definierte Lernziele sowie eine fest vorgegebene Kursstruktur. Das Kursmaterial besteht meist aus einer Abfolge von kurzen (1-5 Minuten) Videosequenzen, durchsetzt mit kleinen Quizzes bzw. größeren Aufgaben zu einzelnen Videos. Zum Austausch der Kursteilnehmer untereinander werden häufig Foren angeboten. Quizzes enthalten automatisierte Rückmeldungen, zu Aufgaben erhalten die Teilnehmer teilweise Feedback über Peer-Reviewing-Prozesse.

Damit laufen die Kurse ohne Einzelbetreuung durch einen Dozenten ab, was die hohe Skalierbarkeit, in Hinblick auf die Teilnehmerzahlen, der Kurse mitbegründet.

Neben zeitlich getakteten Kursen (Beispiele auf coursera) gibt es auch Kurse ohne Zeitvorgaben, die von den Teilnehmern zu jedem beliebigen Zeitpunkt begonnen und abgeschlossen werden können (Beispiele auf Udacity).

Um einen xMOOC anbieten zu können ist die technische Voraussetzung eine spezielle Plattform, welche die benötigten Funktionalitäten bereitstellt (im Gegensatz zu cMOOCs, die mit einer einfachen Website und dem Einsatz offener Social-Media-Tools durchgeführt werden können).

Beispiele:

*       Udacity

*       coursera

*       edX